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Samstag, 3. November 2012

Rezension: "Shy Black - Detektiv mit allen Sinnen" von Carol Grayson



"Shy Black - Detektiv mit allen Sinnen" von Carol Grayson

Gay-Crime-Story

ASIN-Nr. B0085YIBIQ
2201 KB (ca. 101 Seiten)
erschienen bei Fantasy Welt Zone
erhätlich als Taschenbuch und eBook






Klappentext:
Ein blutiges Laken in einem Hotel in L.A. und die entführte Gattin des wohlhabenden Bankiers Elias Lakehurst ziehen den schwulen Privatdetektiv Shy Black, einen gescheiterten Schauspieler, in einen turbulenten Fall hinein. Bei seinen Ermittlungen trifft er auf Irvine Holbrook, den britischen Privatsekretär von Lakehurst, der scheinbar mit dem Verschwinden seiner Frau zu tun hat. Die ungleichen Männer kommen sich langsam näher, während sie die Suche nach der Lösung dieses Falls nach Las Vegas führt, wo sie gemeinsam dem Mafiapaten der Spielerstadt das Handwerk legen müssen.


Meine Meinung:
Ich bin im wahrsten Sinn des Wortes begeistert. Shy Black hat mich von Anfang bis Ende gefesselt und nicht nur weil er gut aussieht ;-) Shy besitzt genau das, was man von einem Gentleman mit Herz und Verstand erwartet … Witz, Humor, Stil, Sarkasmus und vor allem ein sehr kluges Köpfchen.
Ich musste oft Schmunzeln, wenn Shy auf andere Männer trifft … ganz besonders auf schwule Männer. Seine Gedanken sind einfach köstlich.
Und vor allem war ich ganz von seinen Aufklärungsmethoden begeistert, die ein wenig unkonventionell sind. Aber damit hat er Erfolg und den schwierigen Fall konnte er mit Hilfe seines neuen Assistenten Irvine mit Bravour lösen.
Es gibt diesmal nur einen Kritikpunkt. Und zwar handelt es sich um die Beziehung zwischen Shy und Irvine. Ich möchte nicht näher darauf eingehen, denn das sollen andere Leser selbst herausfinden, was zwischen den beiden passiert, doch für meinen Geschmack ging es zu schnell. Sogar viel zu schnell und das hat mich dann auch gegen Ende gestört.
Aber alles in allem kann ich diese Crime-Story weiterempfehlen.





4 von 5 Punkten
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Sonntag, 28. Oktober 2012

Rezension: "Der Zauber des Faun" von Carol Grayson



Der Zauber des Faun von Carol Grayson

Gay-Romance-Fantasy
ASIN-Nr. B008O8WJHM
eBook
67 Seiten (171 KB)
erschienen als kindle edition





Klappentext:
Nicolas de Vervier, ehemals Hauptmann am Hofe des französischen Königs, zieht nach dem Tod seines geliebten Jarin ruhelos durch die Lande, bis er in einem rumänischen Bergdorf Station macht. Dort trifft er auf den Zigeunerjungen Angelo, der ihn von seinen düsteren Gedanken ablenkt, und das geldgierige Fürstenhaus Codrea, das die riesigen Wälder seiner Ländereien Stück für Stück zu Gold macht. Doch Burg Codrea birgt noch ein Geheimnis, einen ganz besonderen Gefangenen, den Waldgott Aurel. Und dieser hat Nicolas ausersehen, ihn zu befreien. Der Zauber des Faun verändert in diesem Sommer nicht nur das Leben des französischen Hauptmanns, der sich beim Fürsten als Jäger verdingt. 


Meine Rezension:
Der französische Hauptmann Niclas gelangt in die Rumänische Wildnis und trifft dort auf ein Geheimnis, dass ihn erschüttert. Aber nicht nur das. Auch sein Glück findet er in dem jungen Zigeuner Angelo. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach der verschwundenen Tochter des Fürsten, aber was sie erwartet, ist mehr als sie begreifen können.
Eine wunderschöne, romantische und empfehlenswerte Kurzgeschichte. Sehr mystisch geschrieben. Ganz besonders gefallen hat mir die anfänglich zarte Bande zwischen Niclas und Angelo, und wie ihre Liebe zueinander wächst.
Der Titel „Der Zauber des Faun“ ist Programm und gegen Ende erhöht die Autorin die Spannung noch einmal, als plötzlich etwas Unvorhergesehenes passiert, was ich aber nicht verraten möchte ;-)
Wie auch schon bei ihren vorangegangenen Geschichten, kann ich auch diese weiterempfehlen.


5 von 5 Punkten
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Freitag, 27. Juli 2012

Rezension: "Schlangenaugen" von Carol Grayson


Ich bedanke mich bei Carol Grayson für das eBook und die tolle Geschichte bedanken!


Schlangenaugen von Carol Grayson

Genre: Gay-Western-Romance

ASIN-Nr. B008GNDT1U
156 KB (ca. 62 Printseiten)
erhältlich als kindle edition beim Amazon.de







Klappentext:
In Louisiana führt das Schicksal die beiden Ausgestoßenen André LeClerq, einen notorischen Spieler, und Joseph St. Cloud, einen blinden Passagier, auf einem Mississippidampfer zusammen. Es herrscht Bürgerkrieg zwischen den Nord- und den Südstaaten. Die beiden müssen auf ihrer gemeinsamen Reise so einige Abenteuer bestehen und werden schnell Freunde. Als sie sich endlich eingestehen, dass sie mehr als Freundschaft verbindet, ist der Krieg fast zu Ende. Doch mittlerweile teilen sie mehr als ein Geheimnis miteinander. Werden sie zwischen Rassenhass und Leidenschaft einen gemeinsamen Weg für sich finden?


Meine Rezension:


Ich gebe es zu, mit „Schlangenaugen“ habe ich meinen allerersten Western überhaupt gelesen, genauer gesagt ist das Buch im Genre Gay-Western-Romace angesiedelt.
Die Geschichte um den jungen Joseph St. Cloud und André LeClerq spielt in der Zeit des Bürgerkrieges zwischen Nord und Süd in den Vereinigten Staaten.
Die reichen Plantagenbesitzer im Süden – besser gesagt in Louisiana, wo die Geschichte spielt – haben ihren Reichtum auf den Rücken der schwarzen Sklaven aufgebaut, so auch der Plantagenbesitzer Ibrahim McMillan. Aber er ist nicht nur reich, sondern auch äußerst brutal und so wird Joseph aus einer Vergewaltigung einer jungen Sklavin geboren. Doch er ist von Anfang anders, und nicht nur, weil er der uneheliche Sohn des Plantagenbesitzers ist. Für einen Mischling hat er sehr helle Haut und weil ihm zum einen das Brandzeichen von McMillan fehlt und er auch noch nie Peitschenhiebe bekam oder in Ketten gelegt worden war, könnte man meinen, er wäre ein Weißer.
Aber ist es ein Segen oder doch eher ein Fluch?
Während Joseph auf der Plantage aufwächst, wächst ein junger Mann namens André LeClerq im nahe gelegenen Ort Batton Rouge auf. Von Natur aus ein hübscher, attraktiver Busche, der die meiste Zeit sein Geld in Saloons verdient und so seine Liebe zum Glücksspiel entdeckt. Doch eines Tages hat in sein Glück im Würfelspiel verlassen. Er würfelt „Schlangenaugen“ … das bedeutet zwei Einser und hat damit das Spiel verloren. Dass dabei auch noch sein Betrug mit aufgedeckt wird, lässt den Sheriff handeln. Er muss sofort die Stadt Batton Rouge verlassen und darf nicht mehr zurückkommen, ansonsten würde er verhaftet werden. Der Sheriff steckt André auf einen Mississippidampfer und dieser fährt mit ihm Norden.
Noch am ersten Tag wird ein blinder Passagier entdeckt und der ist niemand anderer als Joseph St. Cloud. Doch seine helle Haut rettet ihm das Leben und so muss er für seine Überfahrt in den Norden lediglich arbeiten. Währenddessen lernt er André kennen und sie beide fühlen sich auf seltsame Art und Weise zueinander hingezogen.

Mehr möchte ich aber nicht von der Geschichte erzählen, denn ab da wird es wirklich sehr spannend. Joseph und André haben noch so einige Abenteuer und Gefahren zu überstehen, die während eines Krieges jedem das Leben kosten könnte.
Leider war auch diese Geschichte wieder viel zu kurz, was sich aber dieses Mal wirklich bemerkbar macht. Ich hätte sehr gerne mehr von den Gefühlen zwischen Joseph und André gelesen, mehr mit ihnen gelitten, mich gefreut und mitgefiebert.
Nichtsdestotrotz ist „Schlangenaugen“ eine tolle Novelle, die ein historisches Thema als Hintergrund hat, welches bei mir immer einem merkwürdigen Beigeschmack hinterlässt. Aber ich finde, der Autorin ist es sehr gut gelungen die Atmosphäre des amerikanischen Bürgerkriegs einzufangen und die Liebesgeschichte der beiden Hauptprotagonisten mit einzuweben.
Die Geschichte bietet Spannung vom Anfang bis zum Ende.
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