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Donnerstag, 27. Dezember 2012

Rezension: Das Grauen in den Bergen



Das Grauen in den Bergen von Fred Ink

Horrornovelle

ISBN-Nr. 978-1478377085
140 Seiten (Taschenbuch)
erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform







Klappentext:
Ein Mann wird aus der Nervenheilanstalt entlassen und erfährt von einem mysteriösen Erbe. Die Suche nach seinen Wurzeln führt ihn tief in die Berge Neuenglands, wo zahlreiche seiner Vorfahren auf grausige Weise ums Leben kamen. Was erwartet ihn auf dem nebelverhangenen Gipfel? Welche Macht zieht unwiderstehlich an ihm und hat seine Familie ins Verderben gestürzt? Eine klassisch angehauchte Horrornovelle für Freunde der "alten Meister" wie Poe oder Lovecraft!


Meine Rezension:
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Fred Ink hat es wieder geschafft, mich in seinen Bann zu ziehen. Diesmal mit seiner Horror-Novelle. Ich war von Anfang bis Ende fasziniert und habe mit mitgefiebert und mitgeraten.
Wie so üblich bei Novellen, war es viel zu kurz ;-) und falls der Autor noch einmal in dieses Genre reinschnuppert, dann bin ich wieder mit von der Partie.
Roderick Usher erfährt nach seiner Entlassung aus der Nervenheilanstalt von einem plötzlichen Erbe. Aber nicht irgendeines, sondern er soll das Millionenerbe seiner Eltern antreten. Bis zu diesem Zeitpunkt dachte er, er wäre ein Waise. Umso überraschter folgt er der Aufforderung des Notars. Doch was es mit dem Erbe auf sich hat, gefällt ihm nicht, aber genauso fasziniert es ihn, denn es umgibt viele mystische Rätsel. Er ist der einzig noch lebende Nachfahre der Adelsfamilie Coldlowe, die in den Bergen Neuenglands beheimatet ist. Er soll sich zum Haus seiner Familie begeben und alles niederbrennen, erst dann ist er berechtigt, das Erbe anzutreten. Hin- und hergerissen möchte er doch zuerst erfahren, wieso er das Haus niederbrennen soll. Dabei stößt er auf Dinge, die er sich nie hätte zu träumen gewagt. Damit fängt sein gruseliges Abenteuer an und endet in einem Chaos aus Gefühlen, Schrecken und Blut.
Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen und es hat viel Spaß gemacht die Rätsel an vorderster Front aufzudecken, um gleich darauf auf ein neues Mysterium zu stoßen.
Jeder, der Horror und Mystik liebt, kann ich diese Horror-Novelle weiterempfehlen.
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5 von 5 Punkten
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Dienstag, 22. Mai 2012

Rezension zu "Strange Days 2" von Fred Ink


"Strange Days 2" von Fred Ink

ISBN-Nr. 978-3842374751
232 Seiten (Taschenbuch)
erschienen bei BoD

erhältlich bei Amazon.de


Meine Rezension zu "Strange Days 1"






Inhaltsangabe:
Strange Days geht in die nächste Runde! Alex ist nicht zu beneiden: Er wird wegen Mordes gesucht, sitzt in einer obskuren Parallelwelt fest, die Exfreundin geht ihm nicht aus dem Kopf und weit und breit ist kein kühles Bier in Sicht. Während er auf ein verborgen lebendes Volk trifft und Zeuge einer schrecklichen Offenbarung wird, bricht sein Kumpel David in den Firmensitz des zwielichtigen Unternehmers Leuen ein. Er macht einige Entdeckungen, die ihm ganz und gar nicht behagen und muss sich zu allem Überfluss mit der chronisch schlecht gelaunten Jess und ihrem Frettchen herumschlagen. Ein Projekt wird enthüllt, dessen Folgen so fürchterlich wären, dass es unter keinen Umständen zu Ende gebracht werden darf. Obwohl Alex keine große Lust dazu verspürt, muss er die Sache in die Hand nehmen Eine sonnenlose Stadt voll blinder Bewohner, ein riesiges Marihuana-Feld, Monster, Agenten, Zombie-Polizisten und nicht zuletzt H. P. Lovecraft - das sind die Zutaten für einen zweiten Band, der sich gewaschen hat!


Handlung:
Spritzig, witzig, frech, mysteriös und der Hauch von Grusel ist die Mischung, aus der Strange Days 2 besteht und damit direkt an die Ereignisse des ersten Teils anschließt – der zufällig mit einem sehr fiesen Cliffhanger geendet hat.
David, der im zweiten Teil eindeutig zu einer meiner Lieblingsfiguren mutierte, reist von der Parallelwelt auf unsere Erde zurück und schon beginnt seine wahnsinnige Suche nach dem Geheimnis, welches sich hinter den Wahrsagungen aus dem ersten Teil verbergen. Seine Spur führt ihn zu dem Baumagnaten Leuen. Im Verborgenen überlegt er, wie er in das Hochsicherheitsgebäude eindringen kann, als er ganz plötzlich auf Jess und ihrem dressiertem Frettchen Murphy trifft. Jess gehört der Umweltorganisation SHUTUP an, und ist genauso wie David daran interessiert in das Gebäude einzubrechen. Und so können die beiden gegenseitig profitieren, denn Jess ist ein Genie am Computer. Was die beiden bei Leuen jedoch erfahren, übersteigt ihre Vorstellungskraft. Leuen beherbergt nicht nur die boshaften Scherenwesen, sondern hat auch noch eine Superwaffe gebaut, die mit einem Schuss alles vernichtet. Allerdings stoßen David und Jess auch auf Daten, die vor allem David bei seiner Suche nach Informationen weiterhelfen.
Alex und Mojo fliehen in zur selben Zeit mit dem restlichen Widerstand zu den Innererden-Menschen. Was Alex dort erlebt, lässt ihn staunen, aber auch erzittern, denn er fühlt sich in einen Albtraum versetzt und erfährt Dinge, die sein gesamtes Leben noch einmal gehörig auf den Kopf stellen.
Als Leser erfährt man auch zum ersten Mal mehr über Leuen, den Imperator und wie alles zusammenhängt.
Das Ende von Strange Days 2 ist gespickt mit einigen Überraschungen und ich kann es kaum erwarten, bis es weiter geht.

Meine Meinung:
Der Autor hat es wieder geschafft mit seiner frischen und ehrlichen Art mich als Leser zu fesseln. Die einzelnen Charaktere bekommen im zweiten Teil auch noch mehr Tiefgang und die Angst um ihr Leben ist beim Lesen greifbar.
Wie ich schon oben schrieb, wurde David zu einer meiner Lieblingsfiguren, neben Alex. Man erfährt mehr von ihm und seine Gedankengänge sind einfach göttlich komisch und doch gelingt es ihm damit, immer in die richtige Richtung zu blicken. Die Dialoge zwischen David und Jess haben mich oft schmunzeln lassen.
Auf der anderen Seite erfährt man auch mehr über Mojo und seine Heimat. Vor allem was das Gaa darstellt und wie es benutzt wird. Ganz besonders die Welt der Innererden-Menschen hat mich fasziniert. Alles sehr detailreich und düster beschrieben und sehr oft musste ich an einen bekannten Horrorfilm denken, der die Innererden-Menschen und ihre Welt noch einem unterstrichen hat.

Mein Fazit:
Strange Days 2 ist eine gelungene Fortsetzung. Schon gleich zu Anfang wird eine große Spannung aufgebaut und durch die frechen Dialoge ergänzt. Ein Muss für jeden, der schon den ersten Teil kennt.



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Samstag, 7. April 2012

Gemeinsamer Lesetag am 07. April 2012

Readandbeyourself hat diese Woche den "gemeinsamen Lesetag" ins Leben gerufen und ich habe zugesagt.
Das heißt ... heute wird gelesen ... egal was :-)
Wer noch dabei sein möchte, der meldet sich bitte bei Readandbeyourself unter Readandbeyourself[at]gmail.com

Ich lese "Strange Days 2" von Fred Ink



In diesem Post werde ich meine aktuelle Seitenzahl immer wieder mit Uhrzeit angeben und auch wie mir das Buch bis dahin gefallen hat.

11:52 Uhr - Seite 30
Es ging spritzig los, wie nicht anders zu erwarten und ich bin ein großer Fan von David geworden *lach*
Doch eines weiß ich, ich werde wohl nicht mit ihm in ein gesichertes Bürogebäude einbrechen ;-)

21:19 Uhr - Seite 80
Da leider mir das "privat Leben" einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht hat ... kam ich nicht soweit, wie ich eigentlich wollte. Aber das werde ich später noch nachholen und morgen natürlich auch noch.
Auf jeden Fall finde ich es sehr interessant, wie der Autor die Welt von Mojo beschreibt und ich bin nun sehr gespannt auf die "Innererden Menschen" :-)
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Freitag, 9. Dezember 2011

Rezension zu "Strange Days I" von Fred Ink

Strange Days (Band 1) von Fred Ink

ISBN-Nr. 978-3842351554
220 Seiten
erschienen bei BoD


Inhaltsangabe:
Was tust du, wenn dich geflügelte Killer jagen, die niemand außer dir sehen kann? Und was denkst du, wenn sich die deinem Kater entsprungene Einbildung als real entpuppt?
Alex Vendigs Leben scheint eine Gratwanderung zwischen Wahnsinn und Halluzination zu sein: Eine Verflossene, gegen die aller Alkohol der Welt nichts hilft, ein blaues Äffchen namens Mojo, das schreckliche Gefahren prophezeit, ein durchgeknallter Polizist, der ihn umbringen will ...
Aber alles ist real, selbst die Monster, die ihn bis in die Wohnung seines Freundes David verfolgen. Die beiden Jungs müssen verschwinden, und es gibt nur einen Ort, an den sie fliehen können: die Welt des kleinen blauen Affen. Sie ahnen nicht, dass dort noch viel größere Schrecken auf sie lauern ...
Folge Alex und David in den Beginn einer Fantasy-Trilogie voller Action, Humor, Parallelwelten, Sex, Drogen und Gewalt, gewürzt mit einer Messerspitze Horror und abgeschmeckt mit einer großen Prise Lovecraft!


Handlung
Der Student Alex Vendig wacht eines Morgens auf und sieht in das Gesicht eines blauen Äffchens. Sofort zweifelt er an seinem Verstand und schreibt die Halluzination seinem ausgeprägten Alkoholgenuss zu. Doch als das blaue Äffchen, welches er kurzerhand Mojo tauft, selbst nach einem Tag hartnäckigen Ignorierens nicht verschwindet und ihn sogar beißt, ist er überzeugt, dass es doch real sein muss. Dennoch bleiben seine Zweifel.
Mojo erzählt ihm, dass er von einer Parallelwelt hierher geschickt wurde, um Alex vor Gefahr zu warnen. Natürlich glaubt Alex Mojo nicht und tappt auch prompt in die Falle, aus der er sich aber gerade noch entwinden kann. Aber damit fangen Alex’ Probleme erst an.
Als am nächsten Morgen die Polizei bei ihm auftaucht, hat er bereits ein merkwürdiges Gefühl, als der Polizeibeamte ihn auch noch mit auf die Wache zur Befragung mitnehmen möchte, gerät Alex in die größte Gefahr seines Lebens. Denn er wird von widerlichen Kreaturen gejagt, die den Auftrag bekommen haben Alex zu töten. Es handelt sich um sogenannte Agenten, die aus der Parallelwelt stammen und vom Großimperator schickt wurden, um Alex’ Leben auszulöschen.
Damit nicht genug gerät er urplötzlich in eine Situation, die es ihm unmöglich macht zu handeln, denn er muss sich jetzt vor der Polizei und den Agenten verstecken. Sein Freund David ist bereit ihm zu helfen, aber damit gerät er selbst in die Schusslinie der Kreaturen. Ihre einzige Rettung besteht daran, gemeinsam mit Mojo in seine Welt zu flüchten.


Meine Meinung
Strange Days ist ein perfekter Titel für Fred Inks Erstlingswerk.
Wie schon im Klappentext erwähnt, findet der Leser alles vor, was ein gutes Fantasybuch ausmacht. Vor allem der Humor und der Sarkasmus kommen eindeutig nicht zu kurz und brachten mich während des Lesens immer wieder zum Schmunzeln. Oft sind es aber die Gedankengänge des Hauptprotagonisten Alex, mit dem man sich wunderbar identifizieren kann. Wer würde in unserer heutigen Zeit schon glauben, dass plötzlich ein Wesen (das auch noch aussieht wie ein blaues Äffchen) aus einer Parallelwelt vor einem auftaucht und erzählt, man wäre in Gefahr und sollte helfen seine Welt zu retten. Dieser Teil lebt vor allem durch die gut ausbalancierten Sätze, die einen manchmal sogar zweifeln lassen, träumt Alex doch oder ist alles real.
Als Alex dann plötzlich von einer Gefahr in die nächste schlittert, wird die Spannung gleich noch einmal erhöht, besonders durch die sehr überraschenden Handlungsstränge.

Alles in allem bin ich begeistert von dem Auftakt der Trilogie und kann es kaum erwarten mehr von Alex, David und Mojo zu erfahren. Denn der Autor hat ganz geschickt an einer sehr interessanten Stelle aufgehört.